Saturday, 26 February 2011

Wilhelm Klein SJ : Römerbrief 3,24-31 / Pfingstvigil














Wilhelm Klein SJ
(1889 – 1996)

Römerbrief 3,24-31 / Pfingstvigil

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Der Vater setzt uns im Sohn durch den Pfingstgeist. Das ist Gesetz der Liebe. Dazu sagt Maria: Fiat. Der sündigende Mensch sagt dazu: ich will mich so nicht, sondern wie ich mich selber setze.

Und damit beginnt die unendliche Reihe der menschlichen Gesetze. Diese Flut von Gesetzen, diese Flut von Schweiß und Tränen und Blut und Schmutz. Legem statuimus, sagt hier der sündigende Mensch. Aber wenn er sein Stehen in Christus verliert, stehen all diese Gesetze seiner Natur und seines Geistes ja nicht eigentlich auf den Beinen. Er ist gehalten mitsamt seinen Gesetzen. Diesen Gefallenen mit seinen Millionen Gesetzen richtet Christus auf. Richtet ihn auf. Er vernichtet ihn nicht. Er vernichtet wohl seine christusfeindliche angemaßte Gesetzheit, die vernichtet er. Legem destruimus, aber das ist ja nur sein angemaßtes Gesetzsein. Sein wirkliches stellt Christus her. Er stellt den Gefallenen auf die Beine.

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[23.5.1958.]


Buch: Wilhelm Klein SJ Gottes Wort im Römerbrief. Vorträge im Kolleg 1958-1961. "Sonderheft des 107. Jahrgangs. Katalog – Correspondensblatt". Tübingen 1998.

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Wednesday, 23 February 2011

Thursday, 10 February 2011

cavefors om döda vita män...

Britterna menar allt som oftast att i Tyskland härjar, alltid, ett antal tokstollar, till exempel Hitler. Därför var man dåligt förberedd när führern slog till. Att en tokstolle kunde mena allvar tog man inte på allvar. King Arthur hade somnat till.
Storbritannien är känt för att härbärgera ett större antal excentriker, eller tokstollar. Det är i alla fall uppfattningen i Sverige. I Sverige har det i modern tid, dvs sedan början av 1900-talet, varit kutym att betrakta engelsmän som excentriska; konsekvenserna är ett ofta märkbart underdogkomplex. ... FORTS>>>

Friday, 4 February 2011

Wilhelm Klein SJ : Johannesevangelium 18,19-28

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(1889 – 1996)

Johannesevangelium, 18,19-28

Solange Welt ist , wird es Staat geben, und solange Welt sich  entwickelt, wird der Staat sich entwickeln. Es kommt hier nicht auf die Wörter an, mit denen wir dieses äußerlich bezeichnen.

Wenn etwa der Marxismus in irgendeiner Form sagt: die Welt wird Stadien durchleben, wo der Staat nicht mehr sein wird,  so zeigen solche Theorien nur die Zweideutigkeit all unseres Sprechens, auch  das Sprechen vom Staat. Darüber unterhalten  Sie sich in der Philosophie, und das ist nicht Inhalt unserer Passionsbetrachtung.

Wir leben im Staat, und sprechen darüber auch heute noch in der Sprache des  ersten christlichen Jahrhunderts und verstehen noch ohne Mühe  die Sprache des Johannesevangeliums, auch über den Staat.

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Sie [Paulus, Pethrus, usw…] konnten in gewisser Bemerkung leichterer verstehen als wir, dass der Staat so von Gott ist, wie die Welt von Gott ist, wie die Welt mit allem, was in der Welt ist,  von Gott ist; natürlich  omnia per ipsum facta sunt et sine ipso factum est nihil, auch der princeps hujus mundi, der Fürst und Herrscher dieser Welt, auch er ist von Gott.

So, genau so und nicht anders, ist alles, was in der Welt ist, von Gott, auch der Staat und all seine Macht.

[14.6.1961.]

Buch: Wilhelm Klein SJ Wilhelm Klein in Rom, Bonn und Münster. Vorträge – Aufzeichnungen. "Sonderheft des 110. Jahrgangs 2001. Katalog – Correspondensblatt". Hildesheim.
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